Die Rolle von CSEM bestand darin, diesen wissenschaftlichen Durchbruch für den Einsatz ausserhalb des Labors nutzbar zu machen. Xavier Bulliard, Principal Engineer, Micro and Nano Systems bei CSEM, erklärt: «Unsere Aufgabe war es, diese Nanokristalle so weiterzuentwickeln, dass daraus robuste Materialien entstehen, die in der Industrie eingesetzt werden können. Mit den richtigen Beschichtungen behalten die Quantenpunkte ihre Helligkeit und Farbe über lange Zeit bei – selbst nach ihrer Weiterverarbeitung und Einbindung in die entsprechenden Technologien. So werden sie zu verlässlichen Bausteinen für zukünftige Photonik- und Sensorikprodukte.»
In der Praxis bedeutet dies, dass Geräte, die mit diesen hochwertigen Quantenpunkten ausgestattet sind, sattere und präzisere Farben auf Displays zaubern, Sonnenenergie effizienter einfangen und in hochsensible Sensoren für Umwelt‑ oder Medizintechnik-Anwendungen integriert werden können. Das wiederum spart Energie, liefert präzisere Diagnosen und verbessert die Leistung von Alltagselektronik.
Mit Blick auf die Zukunft ist CSEM bestens aufgestellt, um diese hochmodernen Quantenpunkte in kommerzielle Photonik-, Solar- und Sensortechnologien einzubinden – und so wissenschaftliche Fortschritte im Nanometerbereich in einen greifbaren Nutzen für Industrie, Gesellschaft und das tägliche Leben zu verwandeln.