30. Oktober 2019

CSEM Digital Journey 2019 : Finalisten

Die Finalisten der CSEM Digital Journey 2019 sind bekannt. Fünf Unternehmen können noch auf Unterstützung des CSEM bei einem Digitalisierungsprojekt in der Höhe von 100 000 Franken hoffen. Der Gewinner wird am 12. November am CSEM Business Day bekannt gegeben, der dieses Jahr in Basel stattfindet.

Kokorolingua (NE), Schmid Federnfabrik (ZH), Qualimatest (GE), Vivent  (VD) und Vigilitech (AR) sind die Finalisten bei der CSEM Digital Journey 2019. Die hochkarätige Jury, bestehend aus unabhängigen Experten, war sehr angetan von den Projektvorschlägen aus den zukunftsträchtigen Bereichen Predictive Maintenance, Präzisionslandwirtschaft, Tracking von physiologischen Parametern und frühes Sprachenlernen.

Den digitalen Wandel als Chance betrachten

Das CSEM organisiert seit 2018 die Digital Journey für KMU, um diese bei der digitalen Wende zu unterstützen. Die Unternehmen bewerben sich um die Unterstützung des Forschungs- und Entwicklungszentrums bei einer digitalen Innovation im Wert von Fr. 100 000.-. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, die bereits Umsatz erzielen und höchstens 250 Mitarbeitende beschäftigen.

Gewinnerprojekt 2018 bald auf dem Markt

Im vergangenen Jahr haben sich die drei Zürcher Unternehmen SolecoVela Solaris und Geminise durchgesetzt. Das Konsortium hat während eines Jahres mit Ingenieuren des CSEM zusammengearbeitet, um die digitale Plattform Chrystalball zu entwickeln, mit der die Produktion und der Verbrauch von erneuerbaren Energien in Gebäuden optimiert werden kann. 2020 soll diese auf den Markt kommen.

Das CSEM wird den Namen des Preisträgers am 12. November 2019 im Rahmen des CSEM Business Day bekannt geben. Bei diesem alljährlichen Anlass präsentiert das Forschungs- und Entwicklungsunternehmen jeweils seine neuesten technologischen Innovationen. Eines der Highlights wird dieses Jahr das Referat der Wissenschaftlerin und ehemaligen Vizedirektorin der NASA Dava Newman sein. Insbesondere wurde Sie bekannt, weil sie die Raumanzüge revolutionierte.

Die Finalisten

Kokorolingua (NE): Das Unternehmen wurde bereits mit mehreren Preisen für sein innovatives Sprachlehrmittel ausgezeichnet, das Kinder beim Englischlernen unterstützt. Support vom CSEM möchte das Unternehmen im Bereich der drahtlosen Kommunikation, der Geolokalisierung und des maschinellen Lernens.

Schmid Federnfabrik (ZH): Schmid Federnfabrik produziert mechanische Federn für zahlreiche Branchen. Ihre Produkte finden sich praktisch überall, vom Auto bis zum Windkraftwerk. Die Federn sollen nun smart werden, damit ihre Kunden die Abnutzung mitverfolgen und geeignete Wartungsmassnahmen planen können.

Qualimatest (GE): Das Know-how des CSEM über intelligente Hochleistungsbildverarbeitungssysteme soll Qualimatest dabei unterstützen, einen «digitalen Beschützer» auf den Markt bringen. Dieser soll in Maschinen integriert werden, um Unregelmässigkeiten zu erkennen und somit industrielle Prozesse zu verbessern.

Vivent (VD): Vivent nutzt maschinelles Lernen, um elektorphysiologische Signale von Pflanzen zu interpretieren. Damit sollen Landwirtschaftsbetriebe frühzeitig erkennen, wenn sich beispielsweise Insekten stark verbreiten oder eine Pflanze von einem Pilz befallen wird – sogar noch bevor Anzeichen sichtbar sind. Dafür sind mehrere digitale Kompetenzen des CSEM gefragt.   

Vigilitech (AR): Vigilitech möchte eine Lösung entwickeln, die physiologische Parameter wie den Herzschlag oder die Atemfrequenz von Menschen und Tieren trackt. Dafür wünscht sich das Unternehmen die Unterstützung des CSEM, das im Bereich der erweiterten Algorithmen über eine grosse Expertise verfügt.

Die Jury

Präsident: Georges Kotrotsios, CSEM, Vorstandsmitglied und Leiter Marketing & Business Development

Silvio Bonaccio, ETH Zürich, Verantwortlicher für Technologietransfer

Nicolas Bürer, Digital Switzerland, Geschäftsführer

Marc Gruber, EPFL, Vizepräsident Innovation

Raphaël Rollier, Bundesamt für Landestopografie, Verantwortlicher Innovation

Robert Rudolph, Swissmem, Mitglied Geschäftsleitung, Bereichsleiter Digitalisierung und Innovation

Christian Wasserfallen, Nationalrat

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